Stellenausschreibung: Referent*in Fundraising / strategisches Marketing (m/w/d) gesucht!

Join the Team: Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt Teilzeit-Unterstützung im Bereich Fundraising/strategisches Marketing (m/w/d).

Coherent und die Kraft des Lichts

Dass sie mehr sind als „nur“ ein Hersteller von Lasern, hat der Coherent-Standort Mainz jetzt eindrücklich bewiesen: Als der Geschäftsführer Dr. Markus Klein von unserer Spendenaktion zu Gunsten des Umbaus des Kinderonkologischen Zentrums hörte, war es ihm sofort ein großes Anliegen, zu helfen. Dank des Mainzer Vertrauensgremiums und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter füllte sich die am Empfang aufgestellte Spendenbox im Handumdrehen. Die gespendete Summe wurde von Coherent anschließend auf 1.000 Euro aufgerundet und kann unter anderem dafür genutzt werden, die Lichtverhältnisse auf der Station an die Bedürfnisse der Kinder und des medizinischen Personals anzupassen. Die Kraft des Lichts wirkt eben nicht nur im Bereich der Diodenlasertechnik, sondern hilft auch dabei, den Tag-Nacht-Rhythmus zu verbessern und die Schlafqualität zu verbessern, was sich wiederum positiv auf den Heilungsprozess der erkrankten Kinder und Jugendlichen auswirken kann.

Im Namen des gesamten Teams der Kinderkrebshilfe Mainz sagen wir DANKE für diesen großzügigen Einsatz!

„Der Mensch steht immer im Mittelpunkt“ – Auf Wiedersehen, Lissi!

Bei der Behandlung von krebskranken Kindern spielen nicht nur die medizinische Versorgung, eine professionelle technische Austattung oder die neusten Forschungen eine wichtige Rolle – einer der bedeutendsten Faktoren ist auch der menschliche Umgang. Entscheidend für diesen ist das Pflegepersonal. Elisabeth Limburg, von ihren Kolleg*innen und Patient*innen auch liebevoll Lissi genannt, ist gelernte Kinderkrankenschwester und arbeitet seit 32 Jahren im Kinderonkologischen Zentrum Mainz (KIOZ). Sie behandelt und unterstützt Patient*innen sowie deren Angehörige. Seit vier Jahren ist sie die pflegerische Leitung des Zentrums. Zu ihrem baldigen Ruhestand gibt sie uns einen Einblick in ihren Werdegang und zeigt, mit wie vielen Emotionen und Geschichten diese Arbeit verbunden ist.

Frau Limburg, im August gehen Sie in Ihren wohlverdienten Ruhestand. Was überwiegt – die Vorfreude auf den neuen Lebensabschnitt oder die Trauer über den Abschied?

Ich verlasse die Universitätsmedizin Mainz mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Natürlich werden mir die Kolleg*innen und Patient*innen sowie deren Angehörige fehlen. Allerdings bin ich auch sehr froh darüber, den Ruhestand gesundheitlich fit antreten zu dürfen.

Fast 32 Jahre ist es nun her. Können Sie sich noch an Ihren ersten Arbeitstag im Kinderonkologischen Zentrum hier in Mainz erinnern? Hätten Sie sich damals vorstellen können, dass Sie auch Ihren letzten Arbeitstag auf dieser Station verbringen werden?

An meinen ersten Arbeitstag kann ich mich noch sehr genau erinnern. Die Kinderonkologie war primär nicht meine Wunschstation aufgrund von Berührungsängsten mit der Thematik. Also nein – meinen letzten Arbeitstag habe ich dort definitiv nicht gesehen. Doch das hat sich schnell geändert, denn mein Start war einfach überwältigend. Das Ausmaß an Pflege und Medizin hat mich massiv beeindruckt und durch die langsame und professionelle Einarbeitung konnte ich mich gut an die Thematik herantasten und mich mit ihr auseinandersetzen.

Es folgte die Akzeptanz, dass Leben und Tod nun einmal zusammengehören und daraus der Anspruch an mich selbst, professionelle Pflege im eigenen Berufsleben an oberste Stelle zu setzen!

Nach ungefähr sechs Monaten fühlte ich mich in der Abteilung angekommen. Meine Aufgaben bestanden von nun an vor allem darin, Hilfe für Patient*innen und Familien zu sein, sie zu unterstützen und meine neuen Kolleg*innen gut anzuleiten. Mit jedem Patienten und jeder Patientin, die man betreut, wächst die eigene Pflegeerfahrung. Das Arbeiten am KIOZ ist ein beständiges Geben und Nehmen – von Pflege und Angehörigen gleichermaßen.

Was hat sich von damals zu heute in Ihrem Arbeitsumfeld verändert?

Um mit etwas Positivem zu beginnen: Der Outcome der Patient*innen hat sich deutlich verbessert. Leider überwiegen insgesamt eher die negativen Entwicklungen: Die Wertschätzung der Pflege hat noch mehr abgenommen und bürokratische Bedingungen wie eine erhöhte Dokumentationspflicht und Abrechnungen sind enorm gestiegen. Der Patient oder die Patientin stehen leider nicht mehr so stark im Mittelpunkt. Unverändert schön geblieben sind allerdings die Aspekte meiner Arbeit, die mich von Anfang an am meisten motiviert haben. Das pflegerische Feld und die Komplexität der Erkrankungen sind und bleiben sehr breit und der Umgang mit den Patient*innen eine echte Herzensangelegenheit. Dadurch habe ich zu jeder Zeit meiner Tätigkeit ganz, ganz viele schöne und unvergessliche Momente sammeln dürfen.

Neben unzähligen positiven Momenten haben Sie bestimmt auch schon einige traurige Schicksale hautnah miterleben müssen. Was war Ihr persönlicher Weg, mit diesen Erlebnissen umzugehen?

Ich habe immer sehr viele Gespräche geführt – im privaten Umfeld mit der Familie und dem Freundeskreis, im beruflichen Umfeld mit Kolleg*innen. Die eigene Einstellung zum Thema Tod ist die Grundlage, dafür gibt es keine Zauberformel. Jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin sollten den eigenen Weg im Umgang mit dieser Thematik finden. Mir persönlich war es besonders wichtig, eine professionelle Distanz zu bewahren ohne dabei gefühllos zu sein. Diese Erfahrung hat mein eigenes Leben relativiert, mir die Wichtigkeit des Lebens verdeutlicht und dadurch natürlich auch mein Privatleben beeinflusst.

Zu guter Letzt: Nach so vielen Jahren erfolgreicher Arbeitserfahrung – was würden Sie Ihren Kolleg*innen und zukünftigen Pfleger*innen zum Abschied mit auf den Weg geben?

Ganz klar: Das Wesentliche niemals aus den Augen zu verlieren. Der Mensch steht immer im Mittelpunkt!!!

Vielen herzlichen Dank, Frau Limburg, für dieses aufschlussreiche und bewegende Interview. Die Kinderkrebshilfe Mainz dankt Ihnen für Ihren unermüdlichen Einsatz und wünscht einen wundervollen Start in den Ruhestand. Auf dass Sie ihn zu jeder Zeit genießen können!

Abiturient*innen setzen sich für krebskranke Kinder ein

Der Abi-Ball fiel coronabedingt aus. Mit dem Geld aus der Abi-Kasse konnten die Abiturient*innen des Gutenberg-Gymnasiums dennoch Gutes tun.

Meine zwei Wochen bei der Kinderkrebshilfe Mainz

Zwei Wochen lang hat Schülerpraktikantin Michelle Klotz uns bei der Kinderkrebshilfe Mainz begleitet. Ein Praktikumsbericht.

Ein besonderer Aufruf im Kirchenblatt

Die Resonanz auf unseren Aufruf, unser Maskottchen Oskar als Plüschtier an die erkrankten Kinder zu verteilen, ist enorm. Auch die katholische Pfarrei St. Bartholomäus in Schwabenheim unterstützt unser Anliegen.

Weil nicht jedes Licht zu jeder Stimmung passt

Mission completed: Das durch Spenden unterstützte Lichtkonzept in den Stationszimmern ist da – ein Patient hat es direkt getestet.

Immer auf dem Laufenden – mit unserem Newsletter

Aktuelle Projekte, Neues aus dem Kinderonkologischen Zentrum, kreative Spendenaktionen – bei der Kinderkrebshilfe Mainz e.V. ist immer etwas in Bewegung. Über unsere sozialen Medien (Facebook, Instagram, LinkedIn und Twitter) sowie unsere Website bleiben Sie stets auf dem Laufenden. Seit kurzer Zeit haben wir auch einen Newsletter. Dieser erscheint 3-4x pro Jahr und fasst die wichtigsten Ereignisse und Spendenmöglichkeiten für Sie zusammen.

Unser Versprechen: Inhalte gezielt auf den Punkt gebracht, ein bunter Themenmix und viel Inspiration, um sich selbst zu engagieren.

Registrieren Sie sich unkompliziert mit Ihrer E-Mail-Adresse. Den Newsletter können Sie natürlich jederzeit auch wieder mit nur einem Klick abbestellen.

Engagement über den Tod hinaus

Trauriger Anlass – freudige Geste. Unter diesem Motto haben uns in den vergangenen Jahren sehr viele Personen kontaktiert. Immer wieder bekommen wir Anfragen von Hinterbliebenen, die sich statt Blumen oder Geld anlässlich einer Beerdigung Spenden an die Kinderkrebshilfe Mainz wünschen. Ein solcher Spendenaufruf wird von den Angehörigen zum Beispiel in einer Zeitungsanzeige oder in den Einladungen zur Beerdigung formuliert. In vielen Fällen melden sich die Betroffenen kurz vorher bei uns und geben ein Überweisungs-Stichwort – etwa den Namen der/des Verstorbenen – durch. Im Anschluss teilen wir den Betroffenen, falls gewünscht, die eingenommene Gesamtsumme mit. Oftmals steckt dahinter aber auch ein letzter Herzenswunsch der Verstorbenen – einige berücksichtigen uns sogar in ihrem Testament.

Wir wissen es sehr zu schätzen, dass selbst in solch schweren Situationen an uns gedacht wird. Heute möchten wir daher ein ganz besonderes Dankeschön aussprechen: Wir danken allen, die in den vergangenen Jahren im Rahmen von Trauerfällen an uns gedacht haben. Es ist bewundernswert, wie Sie es schaffen, Leid mit etwas Positivem zu verbinden. Ihre Spenden leisten einen erheblichen Beitrag zu unserer Arbeit und schenken Hoffnung.

Wir wünschen Ihnen allen von Herzen das Beste!

Zeit, um DANKE zu sagen!

Wahnsinn! Die erste Hälfte des Jahres 2021 ist schon wieder vorbei. Trotz Corona und den limitierten Möglichkeiten, kommt es uns vor, als wäre die Zeit im Nu verflogen. Wir blicken auf so viele tolle Aktionen zurück, die zu unseren Gunsten durchgeführt wurden. Da waren traurige Anlässe wie eine Geschäftsaufgabe oder die Auflösung des ZDF-Chors, die mit einer Spendenaktionen dennoch für einen positiven Effekt sorgten. Da waren aber auch fröhliche Anlässe, wie das überwältigende Ergebnis der Aktion „Leser helfen“ der Allgemeinen Zeitung. Stolze 35.000 Euro spendeten Kruschel-Leser*innen in diesem Kontext an uns.

Es war sportlich!

Mitarbeiter*innen haben sich sportlich gezeigt (mehr dazu) – Vereinskolleg*innen auch (hier weiterlesen). Ein treuer Spender ist für uns und vier weitere Organisationen in nur zwei Wochen fast 470 km zum Weserstadion nach Bremen gelaufen. Dabei sammelte er 50.000 Euro (zum Beitrag). Und dann war da noch Lilly, die ihrem erkrankten Bruder Luan Stammzellen spenden konnte und zudem einen eigenen Spendenlauf ins Leben rief.

Es war effektiv!

Mit unserem Projekt „Innovation Kinderkrebszentrum“ sind wir bereits auf der Zielgeraden. Wir konnten im Kinderonkologischen Zentrum der Universitätsmedizin Mainz zahlreiche Dinge umsetzen, die Belastungen reduzieren, Arbeitsprozesse vereinfachen und eine Atmosphäre schaffen, in der sich Personal und Patient*innen gut aufgehoben fühlen. Das wäre nicht möglich gewesen, ohne Großspenden wie die von Lichtblick 2000 e.V. und dem Barbarossa Kinderfonds, der SELIT Dämmtechnik GmbH oder den LEX Laufexperten.

Aber auch einige Dauerspender wie Dennis Prasse, Inhaber der Prameda Montage und Gebäudedienstleistung in Dienheim, oder Marco Kegler vom Bauunternehmen Kegler Bau aus Weingarten, konnten wir in diesem Jahr bereits treffen und uns für ihren langfristigen Support bedanken.

Es war (p)fantastisch!

Wir freuen uns rückblickend über den Erfolg unserer Pfand-Spendenaktionen, die wir im vergangenen Jahr erfolgreich erprobt und in diesem Jahr bereits großflächig in mehreren Supermärkten ausgebaut haben. In der Klinik feiern wir das Pflegeteam, das Landessieger des Wettbewerbs „Deutschlands beliebteste Pflegeprofis“ geworden ist. Und die kleinen Patient*innen freuten sich im Februar über einen Malwettbewerb und wurden zuletzt von uns mit Ferienpaketen überrascht.

Und es kommt noch mehr…

Das war nur ein ganz kleiner Auszug, der veranschaulichen soll, wie viel trotz der eingeschränkten Möglichkeiten für uns im Jahr 2021 bereits möglich gemacht wurde. Im Namen des gesamten Teams der Kinderkrebshilfe Mainz e.V. sagen wir hierfür: DANKE!

Wir freuen uns sehr auf alles, was im zweiten Halbjahr auf uns zukommt – der finale Umzug in die neuen Stationsräumlichkeiten steht kurz bevor, unser Maskottchen Oskar wird dank zahlreicher Unterstützer*innen schon in ein paar Monaten als Plüschversion erscheinen und – auch wenn es noch weit weg erscheint: Für die Weihnachtssaison haben wir bereits ganz schön viele Ideen im Hinterkopf. Wir werden berichten!

…ach und in der Zwischenzeit: Bleiben Sie immer auf dem Laufenden mit unserem Newsletter. Jetzt abonnieren.