Rasta bringt Zaster

Wie man mit Haaren Geld macht

Für Daniel Martins Amaral gab es vergangenes Jahr eine Typveränderung: Ein neuer Haarschnitt musste her. Zunächst ist dies nichts ungewöhnliches. Allerdings bezahlte er keinen Friseur für seinen neuen Schnitt, sondern nahm seine haarige Veränderung zum Anlass, eine haarige Spendenaktion daraus zu machen. Seinen Kopf schmückten nämlich bis vor kurzem noch zwölf Dreadlocks, die von Freunden und Familien gegen eine Spende abgeschnitten werden konnten. „Meine Dreads haben nicht allen in meinem Familien- und Freundeskreis gefallen“, gesteht Daniel Martins Amaral. „Einige waren froh, die Dreads abschneiden zu dürfen“, erzählt er schmunzelnd. Ein gutes Jahr hat wurden die Dreads gehegt und gepflegt, bis es ihm im vergangenen Jahr doch zu bunt wurde: „Die Pflege der Haare war doch aufwendiger als gedacht und man muss erwachsen werden“, zwinkert Daniel Martins Amaral. Er startete seine Spendenaktion „Locken gegen Flocken“ öffentlich in Sozialen Medien und gab regelmäßig Bericht über den Verbleib seiner Haare. „Für mich war es wichtig, mir nicht einfach einen Kurzhaarschnitt zu verpassen, sondern auch versuchen, etwas Gutes zu bewirken“, berichtet Daniel Martins Amaral.

Und das hat er geschafft: Dank seinen Locken kam eine Spendensumme von zunächst 1555, 55 Euro und dann, dank der zusätzlichen Spende eines Bekannten, 1746,10 Euro zusammen.

Der Verlust der Haare stellt bei vielen krebskranken Patienten ein einschneidendes Erlebnis in der Therapie dar und macht die Erkrankung sichtbar. Für Daniel Martins Amaral war es wichtig, dieses sensible Thema mit seiner Spendenaktion zu unterstreichen und dabei seiner Community eine Botschaft vom Kopf ins Herz zu senden.

Das hat er allemal geschafft.

Wer Vorher-Nachher Fotos auf Facebook sehen möchte, kann die Seite von Daniel gerne besuchen.

 

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