Schon seit neun Jahren gibt es den „Ingelheimer Halbe“ und nach jedem Stadtlauf spenden die Organisator*innen an gemeinnützige Institutionen. Dieses Mal durften wir einen symbolischen Scheck über 3.000 Euro entgegennehmen. Dafür sagen nicht nur unsere Kolleginnen Ulrike und Marielle sowie unser Maskottchen Oskar ganz herzlichen Dank!

Über 1.500 Läuferinnen und Läufer waren am 1. Juni in Ingelheim unterwegs. In acht Kategorien konnten sie sich messen und laufen – zum Beispiel im „Fünf-Kilometer-Lauf“, im „Zehn-Kilometer-Lauf“ oder auch im neu hinzugekommenen „Firmen-Staffel-Halbmarathon“. Kinder konnten im 600- oder 2.000-Meter-Kids-Lauf ihre Sportlichkeit unter Beweis stellen. Hier ist auch ein junger Patient unserer Station mitgelaufen, der den Krebs überwunden hat und gut mithalten konnte – was uns natürlich umso mehr freut.

Der Stadtlauf wird von einem kleinen ehrenamtlichen Team organisiert, das sich rund um den Gründer Peter Hammann vor Jahren gefunden hat. Peter hatte die Idee und gab die Initialzündung im Jahr 2016. Es gelang ihm, innerhalb von nur drei Wochen den Verein zu gründen. Seitdem weiß er zu schätzen, dass sich unterschiedliche Menschen mit verschiedenen Talenten zusammengeschlossen haben und er tolle Weggefährt*innen gefunden hat. Auch für den Nachwuchs ist gesorgt: Tom, der Sohn von Lisa Dietrich (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Verein), war nicht nur bei der Spendenübergabe dabei, sondern übernimmt auch sonst schon kleine Aufgaben während des Laufs. Er ist einer der Helfer, die tatkräftig unterstützen und deren Anzahl noch wachsen könnte. Wer also mitmachen möchte, kann sich gerne an den Verein wenden.

In der Stadt Ingelheim herrscht bei der Durchführung des Stadtlaufs immer ein kleiner Ausnahmezustand, denn die ganze Stadt ist auf den Beinen. Die Motivation der Läufer*innen und die Geselligkeit der Menschen sind überall zu spüren. Die Absperrung der Strecke und weitere notwendige Sicherheitsmaßnahmen führt übrigens die Stadt durch; sie trägt großzügigerweise auch die Kosten dafür.

Außer uns durften noch der Wünschewagen Rheinland-Pfalz und die Bärenherz-Stiftung für schwerstkranke Kinder einen Scheck über 3.000 Euro für ihre wertvolle Arbeit entgegennehmen. Der Austausch untereinander, auch ein Anliegen von Peter Hammann, war sehr spannend und fruchtbar.

Der Name „Ingelheimer Halbe“ kommt übrigens nicht von der Benennung einer halben Marathonstrecke, sondern tatsächlich von dem beliebten Getränk „Ingelheimer Halbe“ – einer Schorle, halb mit Wein, halb mit spritzigem Wasser. Prost, Peter Hammann und Lisa Dietrich vom Orga-Team!