Meenzer Herzenssache

"Zugplakettsche" dürfen in Mainz nirgendwo fehlen. Das sahen auch Rolf Weindorf und Jürgen Hofmann von der Ranzengarde so und überraschten uns mit einer Spende der anderen Art.

Jürgen Hofmann (l.) und Rolf Weindorf (r.) bei der Spendenübergabe im Kinderkrebszentrum der Universitätsmedizin Mainz.

In Mainz geht das Feiern eigentlich nach Weihnachten und Silvester erst so richtig los. Es dauert nicht lange, da sind die echten Meenzerinnen und Meenzer mit dem Kopf schon bei der fünften Jahreszeit angelangt. Mit einem sogenannten Zugplakettchen wird der bekannte Mainzer Rosenmontagszug finanziert. Doch auch, wenn man vielleicht gar nicht am Umzug teilnehmen kann, setzt man ein Zeichen der Zugehörigkeit, wenn man im Besitz eines blinkenden Anhängers ist. Jedes Jahr tragen die Zugplakettchen ein anderes Motto und wurden so im Laufe der Jahre zu echten Sammlerstücken. Die Fastnachtskampagne 2020 lautet:

 "Humor ist Meenzer Lebensart, mit Herz und Toleranz gepaart."

Symbolisch dafür steht ein blinkendes Herz mit dem Mainzer Stadtwappen verziert. Symbolisch dafür steht aber auch, an diejenigen zu denken, die vielleicht nicht mitfeiern können und denen es nicht gleichermaßen gut geht.

Und damit stand auch der Beschluss für die Ranzengarde fest, 50 Zugplaketten und liebevoll selbst gebackene Plätzchen an die Kinderkrebshilfe Mainz e.V. zu übergeben. Vertreten wurde die Ranzengarde durch Rolf Weindorf, Wagenbauer und ehemaliger Schildträger des Vereins, sowie Jürgen Hofmann, verantwortlich für Logistik bzw. Veranstaltung der Mainzer Ranzengarde, Sappeur und Sprecher des kleinen Rates.

Von ganzem Herzen sagen wir Danke und ein dreifach donnerndes helau,

denn Engagement wie dieses wissen wir zu schätzen ganz genau.

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