#mainznaeht - Masken nähen für krebskranke Kinder

Die Kinderkrebshilfe Mainz e.V. sucht fleißige Näher*innen, die dabei helfen, Behelfs-Mund-Nasen-Masken für krebskranke Kinder und Jugendliche sowie deren Geschwister, Eltern und Angehörige zu nähen. Benötigt werden über 5.000 Masken.

Eine Ansteckung mit dem Coronavirus ist für an Krebs erkrankte Kinder und Jugendliche möglicherweise besonders riskant. Auf Grund ihrer Erkrankung ist ihr Immunsystem oft geschwächt und kann daher eine Infektion unter Umständen weniger gut bekämpfen als bei Kindern mit einem gesunden Immunsystem. Wie schwer die COVID-19-Erkrankung bei den kleinen Patientinnen und Patienten verlaufen kann, wurde bislang noch nicht erforscht. Offensichtlich ist aber, dass sie, ebenso wie ihr Umfeld, unbedingt vor dem Virus geschützt werden müssen.

Die Stoffmasken ersetzen keine medizinischen Masken. Laut dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) können sich Träger*innen der sogenannten „Community-Masken“ nicht darauf verlassen, dass diese sie oder andere vor einer Übertragung von SARS-CoV-2 schützen, da ihnen keine entsprechende Schutzwirkung nachgewiesen wurde.

In Anbetracht der aktuellen Knappheit an Masken, die für den medizinischen Einsatz dringend gebraucht werden, sind die selbstgenähten Masken für unsere Zielgruppe dennoch hilfreich. Denn durch das Tragen können die Geschwindigkeit des Atemstroms oder des Speichel-/Schleim-Tröpfchenauswurfs reduziert werden. Zudem erhöhen die Masken im Idealfall das Bewusstsein für „social distancing“ sowie gesundheitsbezogenen achtsamen Umgang mit sich und anderen ( siehe auch https://www.bfarm.de). Darüber hinaus müssen natürlich unbedingt die gängigen Hygienevorschriften eingehalten werden

Bei der #mainznaeht-Aktion können alle mitmachen, die Lust und Zeit haben, Gutes zu tun. Egal, ob Einzelperson oder Familie. Egal, ob Jung oder Alt. Das Ganze eignet sich z.B. auch perfekt für Vereine und Verbände, die aktuell ihre sonstigen Aktivitäten aussetzen müssen. Oder für Firmen als Teambuilding-Maßnahme in Zeiten des Kontaktverbots. Auch via Skype / Zoom oder anderen digitalen Plattformen lässt sich wunderbar zusammen nähen!

Die kleinen Patient*innen in der Klinik sind übrigens sehr gut durch die Universitätsmedizin Mainz versorgt. Der Kinderkrebshilfe Mainz geht es um die über 500 Kinder und Jugendliche in der Region, die nicht akut stationär behandelt werden, sondern sich in ihrem häuslichen Umfeld befinden - gemeinsam mit Geschwisterkindern, Eltern oder manchmal auch anderen Familienangehörigen. Für all diese Personen gilt: Prävention ist alles.

Weitere Informationen zu der Aktion #mainznaeht finden Sie unter

https://www.kinderkrebshilfe-mainz.de/mainz-naeht

Pressekontakt

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