Erfolg auf ganzer Linie: Themen-Workshop "Strukturen in der pädiatrisch-onkologischen Sporttherapie“

Am 20. Oktober 2017 hat die Pädiatrische Hämatologie/Onkologie/Hämostaseologie des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Mainz zu einem Themenworkshop zu „Strukturen in der pädiatrisch-onkologischen Sporttherapie“ eingeladen. Mit 22 Teilnehmern konnten sich Sportwissenschaftler, Ärzte, Sportlehrer, Physiotherapeuten und Mitarbeiter aus der Pflege interdisziplinär beim Workshop austauschen. Dabei durften wir die Zentren aus Münster, Köln, Heidelberg, München, Leipzig, Frankfurt sowie die Rehakliniken Bad Oexen und Katharinenhöhe begrüßen.

Gestartet hat der Workshop mit einem Update zum ActiveOncoKids Netzwerk, sowie der ActiveOncoKids Research Group von Joachim Boos und Sabine Kesting. Im zweiten Programmpunkt durften sich alle Netzwerkteilnehmer intensiv mit einem der Schwerpunktthemen beschäftigen. Zum einen wurden hierbei Grenzwerte und Kontraindikationen in der pädiatrisch-onkologischen Sporttherapie besprochen, sowie eine erste Skizzierung eines Leitfadens zur Einarbeitung von neuen Mitarbeitern in der Sporttherapie erarbeitet. Nach einem erfrischenden Fruchtcocktail des Fruchtalarms der Station wurde die aktuelle Version eines angepassten Aktivitätsfragebogens für die Pädiatrische Onkologie von Julia Däggelmann, sowie ein Sitzfragebogen von Katharina Eckert vorgestellt. Maria Dittmer berichtete als stellvertretende Stationsleitung der Kinderonkologie Mainz von „Sport aus Sicht der Pflege“ und einem Geschwisterkinderprojekt.

Das Mainzer Team bedankt sich für die zentrumsübergreifenden Beiträge und den wertvollen Erfahrungsaustausch und damit die Förderung von einem weiteren Strukturausbau von bewegungsbezogenen Angeboten in Deutschland. Das nächste ActiveOncoKids-Treffen ist für 2018 in Heidelberg geplant.

 

 

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