Ein virtuelles Geisterspiel

Fußballverein TSG Drais erspielt über 800 Euro durch virtuelles Geisterspiel für die Kinderkrebshilfe Mainz e.V.

Teamfoto aus Zeiten vor Corona (Bildrechte: TSG Drais)

Auch in Zeiten von Corona darf ein bisschen Fußballfeeling in Mainz nicht fehlen. Das dachte sich auch der TSG Drais und lud zu einem virtuellen Geisterspiel zwischen den Mannschaften TSG I und TSG II ein. 3 Euro kostete das Ticket für den virtuellen Stehplatz, 4 Euro für den Sitzplatz. Auch Getränke, Bratwurst und Pommes wurden virtuell zum fairen Preis angeboten. Im Gegenzug gab es einen Spielbericht, der sich amüsant und spannend - teils wie ein Krimi - liest und den Fans sicherlich die Zeit der Kontaktsperre versüßte. Im Bericht geht es um die Stimmung im Stadion...

Die Draiser Hymne „Der Wecker" - auch bekannt unter dem Namen „Das rot –weiße -Band“ erschallt durch die Arena. Es hält niemand mehr auf seinem Sitz. Selbst die häufig belächelte Haupttribüne gleicht einem Hexenkessel.

...um den Sport...

Der quirlige Außenverteidiger Paul K. erobert in der eigenen Hälfte mit einer eingesprungenen Fluggrätsche den Ball. Es wird Freistoß gefordert, doch der Schiedsrichter lässt weiterlaufen.  (...) Als würde er einen Taschendieb in der Mainzer Innenstadt verfolgen, sprintet Christian S. („Spönni“) die Seitenlinie entlang, bekommt einen zentimetergenauen Pass von Tobias K. („Tobi“) in den Lauf gespielt und legt den Ball auf den an der Strafraumlinie lauernden Thomas K. ab.

...und natürlich das leibliche Wohl...

Es riecht auf der gesamten Sportanlage weit vor dem Anpfiff nach frisch gegrillten Rinds-und Bratwürsten, die Schwenkmeister Hebermehl fleißig wendet. Frau Meier und Herr Mumm kümmern sich um die Getränke für die durstigen Massen. Das meistverkaufteste Getränke in der „Edgar-Mumm-Gedächnisarena“ ist der „Frau Meier Schobbe“. Eine absolute Spezialität und von Kennern sehr geschätzt.

Wer alle Highlights des Spiels Nachlesen möchte - und erfahren möchte, wie das Spiel ausgeht, der kann den Spielbericht hier einsehen.

Uns bleibt an dieser Stelle nur, DANKE zu sagen für diese großartige und kreative Spendenidee. Die stolze Summe von über 800 Euro und den Gedankenanstoß zu virtuellen Spendenevents können wir Zeiten von abgesagten Charity-Veranstaltungen und eingeschränkten Handlungsmöglichkeiten sehr gut gebrauchen. Aktuell arbeiten wir an der Einrichtung einer Videosprechstunde und die nächsten Ideen sind schon in unseren Köpfen!

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