Die sanfte Art des Helfens

Judoka weckt die Begeisterung der Kinder

Hratschik Latschinjan (li.) und seine Begleiterin (rechts im Bild) wissen, womit sie den Kindern eine Freude bereiten können

Judo ist eine Kampfsportart, die die körperliche Entwicklung fördert und gleichzeitig auf philosophischen Prinzipien basiert. Dabei spielen der bestmögliche Einsatz von Körper und Geist und gegenseitige Hilfestellungen eine große Rolle. Beides hat Hratschik Latschinjan, aktiver Judoka der 1. Bundesliga und Mitglied des Judo-Clubs Geisenheim e.V., so verinnerlicht, dass er auch den Patientinnen und Patienten der Kinderkrebszentrums der Universitätsmedizin Mainz etwas Gutes tun wollte: in Eigenleistung und dank Spenden aus seinem Freundeskreis nutzte er seine trainingsfreie Zeit, um Süßigkeiten, Spiele, Bücher und Nagelpflegesets für die Stationskinder zu besorgen. Unterstützt wurde er dabei von einer Freundin, die wie Hratschik Latschinjan selbst von einer Krebserkrankung im familiären Umfeld betroffen ist. Beim Verteilen sorgte die Aufmachung des Judokas für besondere Aufmerksamkeit: sein Judoki weckte die Begeisterung der Kinder und der Eltern, die beide viele Fragen stellten und am liebsten gleich selbst den ein oder anderen Griff und Wurf ausprobiert hätten.

Hratschik Latschinjan unterstützt die Kinderkrebshilfe Mainz e.V. aber nicht nur in der Vorweihnachtszeit, sondern macht auch bei Wettkämpfen auf uns aufmerksam, in dem er einen Patch der Kinderkrebshilfe auf seinem Judogi trägt.

Für diesen (körperbetonten) Einsatz zu Gunsten der Kinderkrebshilfe ein ganz großes Dankeschön!

Diesen Beitrag teilen:

<< Zurück zur Liste