Vier Fragen an Dr. med. Khalifa El Malki, Oberarzt am Kinderonkologischen Zentrum Mainz, anlässlich des Weltblutkrebstags

Zum Weltblutkrebstag spricht Dr. med. Khalifa El Malki vom Kinderonkologischen Zentrum Mainz mit uns über Leukämie bei Kindern, neue Therapien und die Wichtigkeit einer umfassenden Nachsorge.

Kinderhaut braucht besonderen Schutz

Auch Prävention ist uns ein besonderes Anliegen: Deshalb nutzen wir den Hautkrebsmonat Mai, um ein paar Tipps hinsichtlich dem Schutz empfindlicher Kinderhaut zu geben.

Kickin’ Cancer: Das waren die Stationen

Ob Judo, Tennis, Basketball oder ein Zirkusworkshop – bei unserem internationalen Sportfest Kickin‘ Cancer konnten viele Sportarten ausprobiert werden. Mehr über die zahlreichen Stationen erfahrt ihr hier…

Was Geschwisterkinder leisten

Am Tag der Geschwister denken wir an alle Kinder, die ihren Bruder oder ihre Schwester mit viel Mut, Stärke und Empathie begleiten. Auch sie tragen eine enorme Last, wachsen dabei oftmals über sich hinaus und sind eine wichtige Stütze.

Jetzt noch anmelden: Sporttag gegen Kinderkrebs

Viele tolle sportliche Aktivitäten, Unterhaltungsstationen, ein Bühnenprogramm, Infostände sowie leckeres Essen und Austausch mit anderen Betroffenen: All das erwartet Kinder bzw. junge Menschen, die an Krebs erkrankt sind oder waren, sowie deren Familien und Freund*innen als Teilnehmende an unserem internationalen Sporttag.

Rare Disease Day: Theos Mutmachergeschichte

Wie man gleich zwei schwere Schicksalsschläge übersteht, zeigt Theos Geschichte: Er kämpft als Baby und Kleinkind gegen zwei schwere Krankheiten, eine seltene Gallengangsatresie und Kinderkrebs – eine Geschichte, die Mut macht.

Weltkinderkrebstag: Weil Kinderkrebs uns alle angeht

Stellt euch vor, ihr geht mit eurem dreijährigen Sohn Laufrad fahren. Am nächsten Tag entdeckt ihr viele blaue Flecken an seinen Beinen.

Und ihr denkt euch nichts Schlimmes dabei.

Stellt euch vor, es ist ein heißer Sommertag. Euer Dreijähriger schläft mittags auf der Couch ein, obwohl er sonst keinen Mittagsschlaf mehr macht.

Und ihr denkt euch nichts Schlimmes dabei.

Stellt euch vor, es ist Winter. Eure zweijährige Tochter hat zum wiederholten Mal einen Infekt mit Fieber und ist auffallend blass.

Und ihr denkt euch nichts Schlimmes dabei.

Stellt euch vor, eure Zweijährige hat kleine rote Punkte am Bauch – ein Ausschlag?

Und ihr denkt euch nichts Schlimmes dabei.

Zwei Kinder. Unspezifische Symptome für meist harmlose Erkrankungen – in den allermeisten Fällen wird es so sein.

Und dann beschleicht euch ein Gefühl.

Und ihr denkt euch doch etwas Schlimmes dabei.

Was, wenn etwas nicht stimmt? Ihr geht mit eurem Kind zum Arzt. Und plötzlich steht die Welt still – denn euer Kind hat Krebs.

Kinderkrebs fragt nicht. Kinderkrebs schreit nicht laut: „Hier bin ich!“ Kinderkrebs nistet sich oft unbemerkt ein.

Ja, Kinderkrebs ist selten. Ja, in den allermeisten Fällen steckt hinter solchen Symptomen eine harmlose Ursache. Aber: Jedes Jahr erkranken in Deutschland dennoch rund 2.200 Kinder und Jugendliche neu an Krebs.

Und wenn es euer Kind trifft, helfen keine Statistiken und keine Wahrscheinlichkeiten. Dann gibt es nur einen Weg. Und ihr werdet ihn mit eurem Kind gehen – voller Hoffnung und Mut. Weil ihr keine andere Wahl habt, als zu kämpfen.

Aber was, wenn ihr diesen Weg nicht allein gehen müsst? Wenn eine Welle aus Mitgefühl, Unterstützung und Solidarität euch und euer Kind trägt?

Wir können diese Welle sein, wenn wir nicht wegsehen. Wenn wir Aufmerksamkeit schaffen. Wenn wir uns einsetzen für mehr Forschung, für mehr medizinisches Personal und für eine bessere psychosoziale Versorgung in den Kliniken.

Rund 80 % der Kinder mit Krebs können heute geheilt werden. Dennoch stirbt etwa jedes fünfte an Krebs erkrankte Kind. Krebs ist die häufigste zum Tod führende Krankheit im Kindesalter. Es muss noch viel passieren.

Heute ist Weltkinderkrebstag. Mach einen Unterschied: Schaffe Aufmerksamkeit. Hilf ehrenamtlich. Spende.

Weltkrebstag am 4. Februar: „Gemeinsam einzigartig“

Keine Krebserkrankung verläuft genau gleich. Die Geschichten und Erfahrungen von Betroffenen sind individuell – und dennoch sind alle, die an Krebs erkrankt sind oder waren, durch die Diagnose miteinander verbunden. Das Motto des Weltkrebstags 2026 der UICC (Union for International Cancer Control) lautet „Gemeinsam einzigartig“ bzw. „United by Unique“.

Auch wir von der Kinderkrebshilfe Mainz wollen zum Weltkrebstag laut werden – für alle Patient*innen, die gegen Krebs kämpfen, und insbesondere für die Kinder und Jugendlichen unter ihnen. Auch bei Kindern gilt: Die Geschichten der kleinen Patient*innen sind individuell. Aber trifft die Krankheit ein Kind, verändert das unweigerlich das Leben der gesamten Familie. Von heute auf morgen bestimmen Therapiepläne und Krankenhausaufenthalte den Alltag. Sorgen und Ängste, aber auch die Hoffnung auf Heilung werden zu steten Begleitern. Wie Familien und betroffene Kinder mit der Diagnose umgehen, ist von Fall zu Fall verschieden.

Sie müssen diesen beschwerlichen Weg letztlich als Familie gemeinsam gehen – wir können ihnen diesen Weg nicht abnehmen, aber wir alle können dazu beitragen, sie zu unterstützen. Deshalb investieren wir von der Kinderkrebshilfe Mainz in die Finanzierung von zusätzlichem medizinischem Personal am Kinderonkologischen Zentrum in Mainz – damit Familien eine noch bessere Versorgung und Betreuung erhalten. Deshalb bauen wir die psychosoziale Versorgung weiter aus und legen den Fokus auf Gruppenangebote für die ganze Familie – insbesondere auch in der Erhaltungs- und Nachsorgezeit. Denn der Austausch mit anderen Betroffenen kann helfen, das Erlebte besser zu verarbeiten und sich weniger allein zu fühlen.

Mit unserem Projekt „Schwierige Zeiten gemeinsam meistern“ setzen wir hier an: zum Beispiel im Rahmen von Kinder- und Jugendtreffs für kleinere und größere Betroffene, Ausflügen für die ganze Familie oder auch Angeboten für Geschwisterkinder – denn auch ihr Leben wird durch die Diagnose auf den Kopf gestellt. Und wir unterstützen Forschungsprojekte, die darauf abzielen, besonders schwer behandelbare Krebserkrankungen gezielter und individueller zu bekämpfen – zum Beispiel mit immuntherapeutischen Ansätzen.

Es ist wichtig, die Geschichten von Betroffenen zu erzählen und der Krankheit ein Gesicht zu geben – denn es sind reale Familien, die jährlich mit der Diagnose konfrontiert werden, und echte Kinder, die diesen schweren Weg gehen müssen. Und es ist ebenso wichtig zu zeigen, dass diese Geschichten ganz individuell sind. Sie öffnen Mitmenschen die Augen und schaffen Aufmerksamkeit für all jene Familien, die diesen Weg gehen. Denn (Kinder-)Krebs geht uns alle an – und wir können alle mithelfen: indem wir Solidarität zeigen, über Krebs informieren, Beiträge in sozialen Medien teilen oder spenden.

Helfen auch Sie mit!

In Liebe begleiten – Interview mit Anna Cernko zum Thema Palliativversorgung

Heute gedenken wir am Worldwide Candle Lighting Day den Kindern, die leider zu früh gehen mussten. Kinder, die sterben, verdienen es, gesehen zu werden. Warum das so wichtig ist, erzählt uns Psychologin und Mutter Anna Cernko – sie hat ihren an Krebs erkrankten und verstorbenen Sohn Carl mit viel Liebe begleitet.

Website-Update: Rubrik „Krebs bei Kindern“

Wenn ein Kind die Diagnose Krebs erhält, verändert sich nicht nur das Leben des betroffenen Kindes, sondern das der ganzen Familie. Von heute auf morgen wird der Alltag plötzlich von der Krankheit, Therapieplänen und Klinikaufenthalten bestimmt. Oftmals sind die Familien im Zuge der Diagnose und in den ersten Tagen im Krankenhaus mit vielen Abläufen, Begriffen, Zahlen und Fakten konfrontiert, die sie zuvor noch nie erlebt oder gehört haben. Neben der Angst um das Kind und vor dem Weg, den die Familie nun beschreiten muss, kommt häufig eine Überforderung durch die unbekannte Krankheit und die vielen Informationen hinzu, die damit in Zusammenhang stehen.

Mit der überarbeiteten Rubrik „Krebs bei Kindern“ möchten wir vornehmlich Eltern, Angehörigen und Freunden von an Krebs erkrankten Kindern – ebenso wie allen Interessierten – einen fundierten Einstieg in das Thema bieten. Die Rubrik fasst die wichtigsten Informationen zusammen – kompakt und verständlich. Neben Fragen wie „Wie häufig kommt Krebs bei Kindern und Jugendlichen vor?“ werden auch die häufigsten Krebsarten bei Kindern und Jugendlichen sowie die Heilungschancen beschrieben.

Zudem finden Leser*innen Links zu Erfahrungsberichten von Betroffenen sowie Geschichten aus der Klinik, die einen Einblick geben, was auf die Familien zukommt. Des Weiteren beantwortet Prof. Dr. Jörg Faber, Leiter des Kinderonkologischen Zentrums der Universitätsmedizin Mainz und ehrenamtlicher Vorstand unseres Vereins, in einem Interview die häufigsten Fragen zum Thema Kinderkrebs.

Abgerundet wird die überarbeitete Seite durch Buchempfehlungen zum Thema Kinderkrebs, die man ab sofort auf unserer Bücherseite findet.

Werft doch mal einen Blick hinein: „KREBS BEI KINDERN“!

Wir hoffen, dass sich die Informationen als hilfreich erweisen und wir damit dazu beitragen können, aufzuklären und Bewusstsein für das Thema Kinderkrebs zu schaffen.