„Gefühlshelden“ sprayen Graffiti: Ein Stück Freiheit in bunten Farben

Bunt, voller Leben, echte Hingucker: So sehen nun einige Stromkästen rund um das Gelände der Unimedizin Mainz aus, nachdem Kinder aus unserer Gruppe „Gefühlshelden“ sie bei einer Spray-Aktion verschönert haben. Eine absolute Herzenssache für die teilnehmenden Kids und für uns.

Danke von Herzen, Schwester Tina!

Zum Tag der Pflege und vor ihrem Abschied von der Station A2 haben wir mit Christina Emrich gesprochen. Über 30 Jahre war Schwester Tina am Kinderonkologischen Zentrum der Universitätsmedizin Mainz tätig und gibt im Interview wertvolle Einblicke.

So arbeitet das Forschungs- und Laborteam

Heute ist Tag des Labors: Diesen Aktionstag haben wir zum Anlass genommen, das Laborteam bei der Arbeit zu begleiten – eine Arbeit die weitgehend im Hintergrund, abseits vom Alltag auf der Station, abläuft, aber unglaublich bedeutsam für viele kleine und größere Krebspatient*innen ist.

Herzlichen Glückwunsch, Frau Prof. Dr. Claudia Paret

Schon seit knapp 10 Jahren ist Prof. Dr. Claudia Paret an der Universitätsmedizin Mainz tätig und leitet dort das Forschungslabor im Bereich Pädiatrische Hämatologie und Onkologie. Zugleich unterrichtet sie als Privatdozentin und gibt ihr Wissen rund um das Thema Kinderkrebs und personalisierte Onkologie an ihre Student*innen weiter. Nun wurde ihr von der Universitätsmedizin Mainz der Professorentitel verliehen. Herzlichen Glückwunsch vom gesamten Team der Kinderkrebshilfe Mainz e.V. zu dieser tollen Leistung!

Mit viel Kompetenz und Herzblut setzt Prof. Dr. Claudia Paret sich mit Kinderkrebsarten, die besonders aggressiv und schwer therapierbar sind oder nicht auf die Standardtherapie ansprechen, auseinander. Gemeinsam mit ihrem Laborteam liegt der Schwerpunkt der Arbeit unter anderem auf der personalisierten Therapie für kleine und größere Krebspatient*innen sowie auf der neuartigen Immuntherapie als Alternative oder Ergänzung zur gängigen Chemotherapie und Bestrahlung. Die Verwendung der Labordaten für die Entwicklung neuer Behandlungsmöglichkeiten ist dabei von entscheidender Bedeutung.

Finanziert wird die Stelle von Prof. Dr. Claudia Paret dabei zum Großteil durch die Kinderkrebshilfe Mainz e.V. sowie anteilig durch die Sophia Kallinowsky Stiftung. Die Entwicklung des Laborteams rund um Prof. Dr. Claudia Paret ist dabei ein sehr gutes Beispiel, wie wichtig und sinnvoll die Investition in unsere Personal- und Forschungsprojekte ist: Die Arbeit und die Erfolge des Laborteams sind ein bedeutender und wertvoller Bestandteil unseres Ziels, die Behandlung krebskranker Kinder zu optimieren und durch Forschung kontinuierlich zu verbessern.

Lehrerin am Kinderonkologischen Zentrum: „Absolut sinnstiftend“

Die kleinen und größeren Patient*innen am Kinderonkologischen Zentrum verbringen viel Zeit im Krankenhaus und können zeitweise die Schule nicht besuchen. Trotzdem bekommen die Kinder und Jugendlichen Unterricht: Wie das abläuft, erklärt uns Gundula Weckenmann im Interview.

Weihnachten in der Klinik

Ein bunt geschmückter Weihnachtsbaum auf dem Flur der Station A2.

Wir wünschen euch allen einen schönen 4. Advent: Nur noch wenige Tage, dann ist Weihnachten. In der Klinik geht es auch weihnachtlich zu: Auf dem Stationsflur ist ein schön geschmückter Weihnachtsbaum eingezogen und in der Vorweihnachtszeit haben die Kinder und Jugendlichen von Wichtel Matti in jedem Türchen des Adventskalenders Post bekommen. Zu den Wichtelbriefen hingen im Flur passende Wichtel-Rätselkarten. So hatten die kleinen und größeren Patient*innen gemeinsam Spaß beim Knobeln und Erraten.

Leider haben nicht alle betroffenen Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit, an Weihnachten zuhause zu sein – manchmal lässt das die Therapie nicht zu oder es kommt ein unerwarteter Infekt mit Klinikaufenthalt dazwischen. Um den kleinen und größeren Patient*innen zu Weihnachten eine Freude zu machen, haben wir unter anderem Wünsche der Kinder und Jugendlichen gesammelt und viele liebe Menschen haben uns dabei geholfen, die Wünsche zu erfüllen. Zudem haben wir allerlei weihnachtliches Beschäftigungsmaterial wie etwa Bücher rund um das Thema Weihnachten, weihnachtliche Rätsel und Quizze oder auch Fensterdeko zum Verteilen in die Klinik gebracht, damit auch dort Weihnachtsstimmung aufkommt und ganz viel Weihnachtszauber spürbar ist. Wir wünschen allen Kindern, dass sie Weihnachten im Kreise ihrer Liebsten zuhause verbringen können. Besonders fest denken wir an alle kleinen und größeren Patient*innen, die die Weihnachtstage in der Klinik verbringen müssen – es wartet auf jeden Fall als Aufmunterung eine kleine Überraschung auf euch, die wir beim psychosozialen Team hinterlegt haben…

Damit verabschieden wir uns in unsere Weihnachtspause. Ab dem 2. Januar sind wir wieder für euch da. DANKE an alle Leser*innen unseres Blogs und an alle Spender*innen und Unterstützer*innen, die wir 2024 an unserer Seite haben durften.

Besinnliche Festtage – euer Team der Kinderkrebshilfe Mainz e.V.

 

Wichtel-Rätselkarten schmücken die Wand des Stationsflurs.

CIMT Tagung: Auf dem neuesten Stand bleiben

Unser Verein setzt sich auch für die Weiterbildung des medizinischen und wissenschaftlichen Personals am Kinderonkologischen Zentrum in Mainz ein: So haben wir zum Beispiel die Teilnahme einiger Labormitarbeiter*innen an der CIMT-Tagung, ein Treffen für Forschung und Entwicklung im Bereich Immuntherapie, finanziell unterstützt.

Mit neuem Tischkicker auf die EM einstimmen

Mit einem neuen Tischkicker im Wartebereich am Kinderonkologischen Zentrum der Unimedizin Mainz können sich die Kinder und Jugendlichen die Wartezeit bis zum nächsten Termin vertreiben. Die EM sorgt nicht nur beim Tischkicker für Motivation: Auch im Rahmen der Sporttherapie macht die Europameisterschaft Lust dazu, sich selbst zu bewegen und zu kicken.

Ein Tag mit Mareike und Lena aus dem Sportteam…

Wie sieht so ein Arbeitstag für die Sporttherapeut*innen am Kinderonkologischen Zentrum in Mainz aus? Wir haben den beiden Sporttherapeutinnen Lena und Mareike über die Schulter geschaut und durften den siebenjährigen Gustav mit seinen Eltern zur Sporttherapie begleiten.

Interview Teil III: Psychosoziale Versorgung von geflüchteten Familien – Fokus Ukraine

Wenn eine Familie aus ihrem Herkunftsland fliehen muss, ist das traumatisch. Kommt eine Krebserkrankung des eigenen Kindes hinzu, ist das kaum auzumalen. Wir haben Psychologin Klara Höhn im dritten Teil unseres Interviews gefragt, wie die psychosoziale Versorgung von geflüchteten Familien am Beispiel der Ukraine aussieht und welche besonderen Herausforderungen bestehen.