Schülerinnen der Maria Ward-Schule Mainz besuchen Kinderkrebsstation Mainz

Der ‚Maria Ward Tag’ ist für die Schülerinnen des Mainzer Mädchengymnasiums schon immer ein ganz besonderes Ereignis im Schulalltag. Jedes Jahr wird an diesem Tag nicht die Schulbank gedrückt – im Gegenteil: Die Schülerinnen sollen lernen, was sie mit Eigeninitiative und Engagement alles erreichen können und wo ihre Hilfe – auch jenseits der Schulmauern – benötigt wird. Vergangene Woche war es wieder soweit: Zum diesjährigen ‚Maria Ward Tag’ hat sich die Sportlehrerin der 8. Klasse etwas ganz Besonderes ausgedacht und mit ihren Schülerinnen das kinderonkolgische Zentrum der Mainzer Universitätsmedizin besucht.  

Die Exkursion war dabei ganz im Sinne des Themas „Sport bei Kindern mit Krebs“ ausgerichtet. Getreu diesem Motto lernten die Schülerinnen die Arbeit der Sportwissenschaftlerinnen Sandra Stössel und Silvia Wenzel kennen, die das Sportprojekt hier in Mainz leiten und aufgebaut haben und die Schülerinnen durch den Tag begleiteten. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde gingen die Sportwissenschaftlerinnen direkt auf Fragen und Bedenken, die den Mädchen rund um das Tabuthema ‚Krebs im Kindesalter’ auf der Seele brannten, ein. Im Anschluss wurde der interaktive Teil eingeleitet, denn: Wer einen Tag mit den Sportwissenschaftlerinnen verbringt, dem wird schnell bewusst, dass er um Bewegung nicht herumkommt. Auch die Schülerinnen meisterten im Laufe des Tages verschiedene Stationen mit angepassten Übungen wie etwa im Rollstuhl, im Bett, mit dem Infusionsständer, auf dem Ruderergometer oder in der Rolle des Nachwuchswissenschaftlers bei Fitnessevaluationen.

Und damit nicht genug: Am Ende des Tages überreichten die Schülerinnen stolz ihre Spende von 180 Euro, die sie mit einem dreitägigen-Kuchenverkauf in der großen Pause eingenommen haben. Univ.- Prof. Dr. med. Jörg Faber, Leiter des kinderonkologischen Zentrums und Vorstand der Kinderkrebshilfe Mainz, lobt das Engagement der Schülerinnen: „Es ist toll zu sehen, mit welchen kreativen Ideen unseren kleinen Patienten hier geholfen wird. Gerade im heutigen hektischen Zeitalter ist es besonders wichtig, über den Tellerrand zu blicken und Eindrücke über soziale Projekte in der Region zu erhalten. Ich bedanke mich im Namen von uns allen bei den Schülerinnen und ihrer Lehrerin ihre vorbildhafte Eigeninitiative und ihr herausragendes Engagement im Rahmen des Maria Ward Tages.“

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