Eintauchen in andere Welten: Neuer Lesestoff für krebskranke Kinder

Auf neue Geschichten und Abenteuer können sich die Patienten des kinderonkologischen Zentrums der Universitätsmedizin in Mainz freuen: Um 23 neue Bücher ist die Wendebibliothek, das mobile Bücherregal der Station, erweitert worden. Ermöglicht hat diese neue Büchervielfalt eine ehrenamtliche Vorleserin der „Stiftung Lesen“, die wöchentlich den jungen Patienten vorliest. Die Spenderin hat die neuen Schmöker im Wert von 250 Euro sorgfältig ausgewählt: Von den Abenteuergeschichten der „Knopf-Piraten“ bis zu den Geschichten von „Tom Gates“ ist für jeden Bücherwurm etwas dabei.

Dass Lesen im Krankenhaus viele Vorteile birgt, ist kein Geheimnis: Kinder tauchen ein in spannende Welten, nehmen für kurze Zeit Abstand vom Alltag in der Klinik und gleichzeitig auch Abstand von ihrer schweren Erkrankung. Für einige Stunden nehmen Geschichten einen Platz in der Fantasie der Kinder ein, die nach dem Vorlesen schon der nächsten Erzählung entgegenfiebern. Umso wichtiger ist es, immer wieder neue Geschichten anzubieten, um den Patienten lange Krankenhausaufenthalte, die mit einer Krebserkrankung einhergehen, zu erleichtern. Auch die Eltern profitieren vom Vorleseprojekt: Sie haben die Möglichkeit sich entweder zurückzuziehen oder ebenfalls den spannenden Geschichten zuzuhören und zu entspannen. Umso wichtiger ist die „Vorlesekunst“ der Vorleserinnen und Vorleser, die den Kindern und ihren Eltern durch ihr Engagement Türen zu anderen Welten öffnen.

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